Zwar ist der, in der Öffentlichkeit kaum wahrgenommene Netzausfall von T-Mobile schon ein paar Tage her, doch so langsam wird dies auch für alle Kunden interessant, die keinen (direkten) Mobilfunkvertrag mit der Telekom haben. Die Rede ist von den sog. virtuellen Netzwerk-Betreibern, also Anbietern die kein eigenes Netz betreiben, sondern das Netz eines Anderen für Ihre Angebote und Kunden nutzen.
Da auch bei diesen (meist von T-Mobile) abhängigen Anbietern das Netz für mehrere Stunden lahm lag, machen es die meisten der Telekom morgen gleich und bieten ebenfalls den ganzen Sonntag kostenlose SMS an.
Also, schön in die Tasten hauen, somit bekommen die armen Telekommitarbeiter weniger ab.
Ab 22,00 Uhr kann die Welt nochmals live dabei sein wenn Michael Kessler mit seiner Nacht Taxe durch Berlin fährt.
Wie schon gestern steht dafür bei RBB Online ein Stream zu Verfügung, parallel kann man mit Herrn Kessler auf twitter zwitschern.
Also, heute Abend 22,00 bis 24,00 Uhr, sehr empfehlenswert, sehr schön und sehr Grimme-Preis verdächtig!
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- mehr Text
- ein bisschen Farbe
- und Fotos
… viel Spaß!

jetzt den Stream schauen: http://www.rbb-online.de/nachttaxe/index.html
und bei twitter mit Herrn Kessler twitter.
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Wo kann man eigentlich anrufen, dass dieser Moderator rausfliegt?
Naja, wenigstens hat er mit ausgefeilter Feinfühligkeit überzeugt:
Hätte Steve (Wonder) das gesehen, ihm hätts gefallen.
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Was soll das? Zum Glück zahl ich für diese samstagabend Leistung keine Gebühren.
Wenigstens Google.de zeigt sich bei dieser moderations Blockade kreativ:

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Könnte man die Damen und Herren in den weltweiten Finanzzentren nicht mit dem uns allen wohl bekannten „Zauberlehrling“ von Goethe vergleichen? Etwas erschaffen was man nicht bestimmen kann…
Der Zauberlehrling
Hat der alte Hexenmeister
sich doch einmal wegbegeben!
Und nun sollen seine Geister
auch nach meinem Willen leben.
Seine Wort und Werke
merkt ich und den Brauch,
und mit Geistesstärke
tu ich Wunder auch.
- Walle! walle
Manche Strecke,
daß, zum Zwecke,
Wasser fließe
und mit reichem, vollem Schwalle
zu dem Bade sich ergieße.
Und nun komm, du alter Besen!
Nimm die schlechten Lumpenhüllen;
bist schon lange Knecht gewesen:
nun erfülle meinen Willen!
Auf zwei Beinen stehe,
oben sei ein Kopf,
eile nun und gehe
mit dem Wassertopf!
- Walle! walle
manche Strecke,
daß, zum Zwecke,
Wasser fließe
und mit reichem, vollem Schwalle
zu dem Bade sich ergieße.
Seht, er läuft zum Ufer nieder,
Wahrlich! ist schon an dem Flusse,
und mit Blitzesschnelle wieder
ist er hier mit raschem Gusse.
Schon zum zweiten Male!
Wie das Becken schwillt!
Wie sich jede Schale
voll mit Wasser füllt!
- Stehe! stehe!
denn wir haben
deiner Gaben
vollgemessen! -
Ach, ich merk es! Wehe! wehe!
Hab ich doch das Wort vergessen!
Ach, das Wort, worauf am Ende
er das wird, was er gewesen.
Ach, er läuft und bringt behende!
Wärst du doch der alte Besen!
Immer neue Güsse
bringt er schnell herein,
Ach! und hundert Flüsse
stürzen auf mich ein.
- Nein, nicht länger
kann ichs lassen;
will ihn fassen.
Das ist Tücke!
Ach! nun wird mir immer bänger!
Welche Mine! welche Blicke!
O du Ausgeburt der Hölle!
Soll das ganze Haus ersaufen?
Seh ich über jede Schwelle
doch schon Wasserströme laufen.
Ein verruchter Besen,
der nicht hören will!
Stock, der du gewesen,
steh doch wieder still!
- Willst am Ende
gar nicht lassen?
Will dich fassen,
will dich halten
und das alte Holz behende
mit dem scharfen Beile spalten.
Seht da kommt er schleppend wieder!
Wie ich mich nur auf dich werfe,
gleich, o Kobold, liegst du nieder;
krachend trifft die glatte Schärfe.
Wahrlich, brav getroffen!
Seht, er ist entzwei!
Und nun kann ich hoffen,
und ich atme frei!
- Wehe! wehe!
Beide Teile
stehn in Eile
schon als Knechte
völlig fertig in die Höhe!
Helft mir, ach! ihr hohen Mächte!
Und sie laufen! Naß und nässer
wirds im Saal und auf den Stufen.
Welch entsetzliches Gewässer!
Herr und Meister! hör mich rufen! -
Ach, da kommt der Meister!
Herr, die Not ist groß!
Die ich rief, die Geister
werd ich nun nicht los.
- „In die Ecke,
Besen, Besen!
Seids gewesen.
Denn als Geister
ruft euch nur zu diesem Zwecke,
erst hervor der alte Meister.“
Johann Wolfgang von Goethe
mehr?: Stuttgarter Zeitung vom 28.03.2009




